Brel – der dienende Rebell
Lieder und Leben Jacques Brels
Jacques Brel ist ein Kämpfender. Ein Suchender. Einer, der es wissen will und das Entdeckte weitergeben muss. Er ist Humanist und kämpft für das Authentische im Menschen und der Gemeinschaft. Alles andere sprengt er radikal. Auch wenn er selber daran scheitert. Völlig unbeirrt geht er weiter. Wenn nötig auch allein.
„Eine Reise in das Leben von Jacques Brel, die berührt und inspiriert. Was anderes haben wir heutzutage nötiger als Berührung und die Ermunterung zum Glauben an die Menschheit – und an uns selbst.“ (Grégoire Gros über seine Show «Brel – Der dienende Rebell»)
Der Sänger und Schauspieler Grégoire Gros hat Original-Interviews, Texte und Audio-Aufnahmen des belgischen Chansonniers Jacques Brel (1929–1978) ins Deutsche übersetzt und daraus einen faszinierenden und poetischen Konzertabend geschaffen.
Grégoire Gros führt auf mitreissende und berührende Art und Weise als Jacques Brel durch den Abend. Dabei lernt das Publikum die vielen Facetten der berühmten Chansonnier-Persönlichkeit kennen. Im Zentrum stehen die Chansons, die Lieder, die Gros gemeinsam mit dem Pianisten Nikolai Orloff aufführt. Sie wirken wie Spiegel von Brels Persönlichkeit, die die Beiden so beeindruckend wiedergeben.
In den mal nachdenklichen, mal resoluten, mal hoffnungsvollen, aber auch mal resignierenden Chansons und Texten kommt das intensive, politisch geprägte Leben von Jacques Brel zum Ausdruck. Es entsteht ein Dialog zwischen Brels Musik und seiner Person – inkl. aller Hoffnungen, Kämpfe und Widersprüchlichkeiten.
«Brel – der dienende Rebell» bringt das, was von diesem immer noch schillernden Leben übrig bleibt, singend und sprechend auf die Bühne – eine Aufführung, die Einblick gewährt in das Universum des grossen belgischen Chansonniers, und zum Nachdenken über uns selbst anregt.
Grégoire Gros, Gesang, Schauspiel, Konzept
Grégoire Gros, geboren 1981, ist Schweizer und Franzose. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Er spielte 2008 an der Schaubühne am Lehniner Platz in Lars Eidingers «Die Räuber», das zum Nachwuchsfestival «Radikal Jung» am Münchner Volkstheater sowie zu den Mannheimer Schillertagen eingeladen wurde. In der Spielzeit 2012/2013 war er als festes Ensemblemitglied am Theater Bonn und anschliessend für zwei Jahre am Theater Chemnitz engagiert. Seit 2016 arbeitet er als freischaffender Schauspieler u.a. am Central Theater Leipzig, Luzerner Theater, Schauspielhaus Zürich, Staatstheater Saarbrücken, Théâtre National du Luxembourg, Théâtre National NEST de Thionville, Theater Marie und am Vorarlberger Landestheater, wo u.a. «Spiel - Wry smile dry sob» entstand (Regie: Silvia Costa) u.v.m. wie auch im Film und Fernsehen «Tatort», «Sløborn», «Das Boot» und «Kroatien Krimi».
Sein Jacques Brel Engagement begann mit «Brel - ne me quitte pas» am Theater Chemnitz und wird fortwährend mit eigener Konzerttätigkeit weitergeführt. Mit dem 21 köpfigen Orchester der Zuger Sinfonietta entstand 2023 sein eigenes Musiktheaterstück «Brel - der dienende Rebell», in dem er als Autor, Regisseur, Sänger und Schauspieler agierte. Eine Schweizer Tournee ist aktuell in Planung.
Nikolai Orloff, Klavier
Nikolai stammt aus Minsk und lebt seit 1997 in Berlin. Nach dem Abitur am Händel-Gymnasium studierte er Schulmusik an der UdK Berlin und begann sich jedoch bereits währenddessen als Begleiter und Korrepetitor zu profilieren.
Seit 2003 stand er in 6 Produktionen auf der Bühne des Renaissance Theaters u.a. mit Katherina Lange, Angela Winkler und Daniela Ziegler. Am Deutschen Theater Berlin begleitete er Gisela May, Valery Tscheplanowa und zuletzt Barbara Schnitzler im Liederabend „Ein Jegliches hat seine Zeit“.
Seine musikalische Leidenschaft und Einfühlungsvermögen tragen ihre Früchte in Zusammenarbeit mit u. a. Klaus Hoffmann, Gayle Tufts, André Rieu und den Berlin Comedian Harmonists – dem er seit 2018 als Pianist und festes Mitglied angehört.
Unter seiner musikalischen Leitung erklangen die Preisträgerkonzerte des Bundeswettbewerbs Gesang 2017 und 2019 im Friedrichstadtpalast, sowie zuletzt das Konzert „Brel – der dienende Rebell“ am Theater Casino Zug (Schweiz) mit der Zuger Sinfonietta und Grégoire Gros.
Nikolai ist seit 2009 Lehrbeauftragter für musikalische Arbeit im Studiengang Musical/Show der Universität der Künste und seit 2011 Dozent für Liedinterpretation an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
Brel – der dienende Rebell
Lieder und Leben Jacques Brels
Jacques Brel ist ein Kämpfender. Ein Suchender. Einer, der es wissen will und das Entdeckte weitergeben muss. Er ist Humanist und kämpft für das Authentische im Menschen und der Gemeinschaft. Alles andere sprengt er radikal. Auch wenn er selber daran scheitert. Völlig unbeirrt geht er weiter. Wenn nötig auch allein.
„Eine Reise in das Leben von Jacques Brel, die berührt und inspiriert. Was anderes haben wir heutzutage nötiger als Berührung und die Ermunterung zum Glauben an die Menschheit – und an uns selbst.“ (Grégoire Gros über seine Show «Brel – Der dienende Rebell»)
