Heinrich Heine

AUS DEN MEMOIREN DES HERREN VON 
SCHNABELEWOPSKI

mit Andreas Schmidt-Schaller und Charlie Eitner, Gitarre 

Textauswahl: Jürgen Kern

HEINRICH HEINE (1797-1856) gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, EssayistSatiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Haltung wurde er von Antisemiten und Nationalisten über seinen Tod hinaus angefeindet. Die Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen Wirkungsgeschichte.

AUS DEN MEMOIREN DES HERREN VON SCHNABELEWOPSKI war als Schelmenroman geplant, wurde aber nie fertiggestellt. Dabei zeugt das Fragment von Witz, Gefühl und Originalität. Diese Erzählung ist das, was man unter guter Literatur versteht.

ANDREAS SCHMIDT-SCHALLER gehört zu den Gründungsmitgliedern von Klassik am Meer und ebnete mit seiner direkten und zugleich realistischen Darstellung des Jedermann in Hugo von Hofmannsthals gleichnamigem Stück den erfolgreichen Weg des Ensembles. 10 Jahre später spielte er in Becketts WARTEN AUF GODOT den Wladimir.

CHARLIE EITNER ist gebürtiger Cottbuser und begann seine Karriere in den 70ern als Rockmusiker. Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin arbeitet er als Gitarrist und gründete mehrere Bands.

Vorstellungstermin

27. Juli 2018
Beginn: 19:30 Uhr
in der Ev. Kirche Koserow
circa zwei Stunden, eine Pause